Naja, zum Glück is zur Zeit irre Schmuddelwetter und ich hab sogar phantastisch schnelles UMTS-netz daheim...
Heute würde ich mal ein paar Tipps geben, was man bei Fotosessions in kalten Tagen beachten sollte. Ich scheue mich zugegeben meist davor im Schnee zu fotografieren, weil das so viel Aufwand bedeutet. Aber letzte Woche hab ich nen Artikel gelesen in dem einige wichtige Hinweise standen.
1. Das Equipment ist am wichtigsten: vor allem für die Kamera ist der Wechsel vom Kalten ins Warme eine Belastung. Wieder in der Wohnung sollte sie ne Weile ruhen können, bevor die Bilder gesichtet werden. Brillenträger kennen das nervige Beschlagen der Gläser im Winter und bei der Kamera verhält es sich nicht anders. Das kann vor allem bei digitalen Spiegelreflexkameras den Sensor beschädigen. Also, Geduld bei starken Temperaturschwankungen! ;)
2. Vergesst auch nicht eure Cam vor Schneefall zu schützen. Ein paar Schneeflocken können die meisten ab, aber um zu verhindern, dass sich Wasser ins Gehäuse schleicht, einfach mit ner Mütze abdecken. (Dafür gibt‘s auch spezielle bags, was ich wiederrum übertrieben finde, wenn’s doch auch die gute, alte Schapka tut.)
3. Ersatzakkus sind unbedingt zu empfehlen! Je kälter, desto schneller sind die Akkus leer. Mag sein, dass man selbst schneller friert, als die Akkus leer sind, aber zur Sicherheit sollte ein Ersatz immer dabei sein.
4. Dass man sich warm anziehen sollte ist klar. Die Hände warm zu halten ist jedoch nicht so easy, schleißlich braucht man noch genug Bewegungsfreiheit und sollte die Cam noch leicht bedienen können, sonst kann einem das ganz schnell die Laune verderben. Dazu hab ich was Lustiges gefunden:
http://impulsivearts.typepad.com/knitting/2007/12/camera-mittens.html
Vielleicht sollte man da mal die Oma fragen, ob sie die nicht stricken könne? Ich finde die Teile jedenfalls ne gelungene Alternative zu zwar warmen, aber bedienungsunfreundlichen Fäustlingen.
5. Filter (UV oder Polfilter) können sehr nützlich sein um das Blenden der Sonnenstrahlen zu reduzieren. Denn das ist im nachhinein auch mit Photoshop schwer zu retuschieren.
6. Achtet auf eure footprints! Ein einsames Motiv kann durch unachtsames Umhertrampeln im Schnee und die dabei hinterlassenen Fußspuren seine Wirkung verlieren.
7. Nach einem langen Winterspaziergang endlich wieder im Warmen sollte man sich auf jeden Fall nen heißen Glühwein gönnen. Auch wenn der die Fotografieskills nicht verbessert, kann man damit doch gut die Wartezeit, bis die Cam “aufgetaut” ist, überbrücken.
So, „good-knips“! Oder wie auch immer man sich gutes Fotogelingen wünschen mag… ;)
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